Lernen

Die Ausbildungen werden vom Institut für Kommunikation und Gesundheit, Bernhard Tille durchgeführt. Weitere Information unter: http://www.nlp-trainings-tille.de .

Lernen geschieht normalerweise in folgenden Schritten: Zunächst haben wir zu einem neuen Stoff eine unbewußte Inkompetenz, d.h. wir wissen nicht dass wir nichts wissen, weil es ein völlig neues Gebiet ist, oder haben allenfalls eine Ahnung davon, dass es da etwas gibt, das wir nicht wissen oder können.

Werden wir dann damit konfrontiert, so ändert sich unsere Einstellung zu dem Thema in eine bewußte Inkompetenz, d.h. wir erkennen, dass wir etwas nicht wissen. Dies ist die kritische Phase beim Lernen und wir alle haben sie in der Schule häufig erfahren oder war es nicht so, dass wir, kaum hatten wir etwas teilweise oder auch tatsächlich verstanden, bereits wieder ein neues Kapitel aufgeschlagen wurde und uns zurück warf in die bewußte Inkompetenz.

Trainieren wir dann in einem Seminar den neuen Stoff, so erlangen wir eine bewußte Kompetenz, d.h. wir wissen nun wie es geht, haben es ausprobiert, wir müssen jeden einzelnen Schritt bewußt vollziehen.

Übernehmen wir dann den gelernten Stoff in unseren Alltag, so gelangen wir zu dem Ziel allen Lernens, nämlich der unbewußten Kompetenz, d.h. wir müssen nicht mehr lange darüber nachdenken, wir haben den neuen Stoff einfach integriert, so wie wir 1 und 1 zusammenzählen können.

Menschen haben bewußt oder meist unbewußt folgende Fragen, die beantwortet werden müssen, wenn Sie motiviert lernen wollen:

Fragen nach dem Inhalt: Was kann ich Lernen?

Fragen nach dem Vorgehen: Wie kann ich das lernen?

Fragen nach dem Sinn: Wofür ist das gut, was ich da lerne?

Fragen nach der historischen Bedeutung und Grund: Warum lerne ich das?

Je nach dem welche Werte ein Mensch im Leben vertritt und welche Ansichten über sich und die Umwelt er hat, können noch andere Fragen hinzukommen.

Werden diese Fragen im Seminar im Zusammenhang mit dem Lernen nicht ausreichend beantwortet, so entsteht keine oder nur eine geringe Motivation zum Lernen.

Wir beantworten diese Fragen in jedem Zusammenhang für jeden Lerninhalt.

In unseren Seminaren ist das oberste Ziel, dass die Teilnehmer zu dem Seminarinhalt nach einiger Zeit der Integration in den Alltag die unbewusste Kompetenz erwerben.

Außerdem ist es für uns äußerst wichtig, dass die Teilnehmer genau wissen, was, wie und wofür sie lernen.

Das erhöht den Lerntransfer und verhindert, dass die Inhalte - wie so häufig bei Seminaren - nach einigen Tagen verflachen und schließlich in Vergessenheit geraten sondern hilft dabei diese Inhalte hoch motiviert zum Bestandteil der eigenen Kompetenz werden zu lassen. Und das lediglich mit geringem Einsatz von Willenskraft. Dies erreichen wir durch folgende Maßnahmen:

Die Vermittlung des Wissens geschieht in mehreren Stufen, die alle eventuellen Lernprogramme der Teilnehmer berücksichtigen.

Der Seminarstil ist locker und motivierend.

Deutliche Veränderung des Problems der bewußten Inkompetenz, indem den Teilnehmern klar wird, das dies kein neues Problem sondern die Chance für neues Lernen bedeutet, was die Motivation enorm verbessert und das Lernen mit Leichtigkeit, Freude und Interesse verbindet.

Lernfortschritte werden mit viel Lob und Unterstützung durch die Seminarleiter und die gesamte Gruppe begleitet.

Die Seminarleiter machen deutlich, dass auch sie fortwährend Lernende sind und in jedem Seminar neue Erfahrungen und Kenntnisse sammeln, was es den Teilnehmern ermöglicht, leichter die bewußte Kompetenz einzuüben und Anfangsfehler sich und den anderen Teilnehmern der Gruppe nachzusehen und sie als normalen Bestandteil eines normalen Lernprozesses zu begreifen.

Die Teilnehmer erfahren, dass sie nach dem Seminar weiter Lernende sind und nicht die Anforderung besteht in den Seminarinhalten sofort perfekt zu sein. Sie erfahren, dass die unbewußte Kompetenz Zeit und Übung erfordert. Dies erhöht die Bereitschaft, das Gelernte im Alltag zu probieren und dann anzuwenden.

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